der junge held

Eine neue Stadt bedeutet nicht zwangsläufig neues glück" haben sie ihm immer gesagt, aber dennoch zog ein kleiner Mann einmal los, um das zu suchen, was er in seiner heimat nie gefunden hat, außer in dem einen menschen. Es eine lange und beschwerliche Reise zu nennen, das wäre falsch. Das geschnürte pack mit allem,w as er zum leben zu brauchen glaubte lag bereits seit einiger zeit bereit, immer zu. an der türschwelle. fertig und begierig auf die neue welt. viel hatte er nicht. noch weniger brauchte er. Das meiste nur schund, unbedingt unwichtig und unsagbar schwer. ballast aus zu vielen Jahren des lebens und sperrgepäck zu vieler ungenutzt verstrichener gelegenheiten, möglichkeiten, zukünfte. niemals der gedanke an rückkehr. kein bisschen. was er verließ war ihm zuwider, meistens lieb und teuer doch nie genug, um ihn zu befrieden. eines morgens ging er los. eskortiert von blutmenschen. nicht von freunden. eines morgens nahm er seinen elefanten an die leine. trabte mit ihm die treppen hinunter und begab sich auf den weg, in sein neues ich. und nun? ein resüme? nein. die schrift verblasst und alles was bleibt ist ein leeres blatt, begierig darauf, gefüllt zu werden.

8.1.11 00:53

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